Hausinterne Angebote

Den Jugendlichen stehen in der KJHS vielfältige Angebote zur Verfügung:

  • Zur Erlangung von Kompetenz im Umgang mit Neuen Medien, z.B. dem Internet, steht ein Notebook zur Verfügung. Es bietet die Möglichkeit schulische Aufgaben zu erledigen, wie die Ausarbeitung von Referaten, Praktikumsberichten, etc. – Mit entsprechender, vorhandener Lernsoftware können z.B. auch Defizite in einzelnen Schulunterrichtsfächern abgebaut werden.
  • Die Schaffung geeigneter Lernsituationen und individueller Unterstützungsangebote bei der Hausaufgabenanfertigung ist in der Einrichtung durch die pädagogischen Mitarbeiter gegeben. Im individuellen Bedarfsfall wird externer Nachhilfeunterricht vereinbart und durchgeführt.
  • Mit bereitstehenden Spiel- und Sportgeräten, z.B. Boxsack, Tischtennisplatte, Klimmzugstangen und Schlitten/Schlittschuhen als Wintersportgeräte ist es den Jugendlichen möglich, ihre Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Geräte wie der vorhandene Boxsack können dazu dienen, auch einmal kontrolliert und kanalisiert den Abbau von Aggression zu betreiben.
  • Vorhandene, gruppeneigene Fahrräder stehen für die Jugendlichen zur Nutzung bereit. Entweder in Eigeninitiative, zum Erkunden der örtlichen Umgebung, zu Besuchen bei Freunden, oder zu einem Ausflug der gesamten Gruppe, als gemeinschaftliches, pädagogisch wertvolles Erlebnis.
  • Für weitere gemeinsame Gruppenunternehmungen, z.B. Teilnahme an entfernteren Freizeit-Angeboten und der jährlich stattfindenden Ferienfreizeit steht ein einrichtungseigener Kleinbus zur Verfügung.

Infomaterial

Hier finden sie unsere Flyer als jpeg. Dateien im rar. Format gepackt! Sie können diese mit einem beliebigen Programm wie WinZip oder 7zip entpacken und einem Bildprogramm ihrer Wahl öffnen.

KJHS Flyer – Konzeption

 

KJHS Flyer – Beschwerdemanagement

 

KJHS Flyer – Kinderrechte

 

Unsere Leistungsbeschreibung ist als PDF-Datei im rar. Format gepackt. Um diese zu lesen benötigen sie den Adobe Reader oder ein ähnliches Programm mit selber Funktion.

Aktuelle Leistungsbeschreibung

 

Angebote

Ambulante Angebote:

  • Erziehungsbeistandschaft gem. § 30 SGB VIII (Fachleistungsstunden)
  • Sozialpädagogische Familienhilfe gem. § 31 SGB VIII (Fachleistungsstunden)

Hausinterne Angebote:

Den Jugendlichen stehen in der KJHS vielfältige Angebote zur Verfügung:

  • Zur Erlangung von Kompetenz im Umgang mit Neuen Medien, z.B. dem Internet, steht ein Notebook zur Verfügung. Es bietet die Möglichkeit schulische Aufgaben zu erledigen, wie die Ausarbeitung von Referaten, Praktikumsberichten, etc. – Mit entsprechender, vorhandener Lernsoftware können z.B. auch Defizite in einzelnen Schulunterrichtsfächern abgebaut werden.
  • Die Schaffung geeigneter Lernsituationen und individueller Unterstützungsangebote bei der Hausaufgabenanfertigung ist in der Einrichtung durch die pädagogischen Mitarbeiter gegeben. Im individuellen Bedarfsfall wird externer Nachhilfeunterricht vereinbart und durchgeführt.
  • Mit bereitstehenden Spiel- und Sportgeräten, z.B. Boxsack, Tischtennisplatte, Klimmzugstangen und Schlitten/Schlittschuhen als Wintersportgeräte ist es den Jugendlichen möglich, ihre Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. Geräte wie der vorhandene Boxsack können dazu dienen, auch einmal kontrolliert und kanalisiert den Abbau von Aggression zu betreiben.
  • Vorhandene, gruppeneigene Fahrräder stehen für die Jugendlichen zur Nutzung bereit. Entweder in Eigeninitiative, zum Erkunden der örtlichen Umgebung, zu Besuchen bei Freunden, oder zu einem Ausflug der gesamten Gruppe, als gemeinschaftliches, pädagogisch wertvolles Erlebnis.
  • Für weitere gemeinsame Gruppenunternehmungen, z.B. Teilnahme an entfernteren Freizeit-Angeboten und der jährlich stattfindenden Ferienfreizeit steht ein einrichtungseigener Kleinbus zur Verfügung.

Elternarbeit

Die methodische, intensive Arbeit der pädagogischen Mitarbeiter der KJHS mit der Herkunfts-, Adoptiv- und Pflegefamilie des Kindes oder Jugendlichen ist geprägt durch,

  • die Einbindung in die pädagogischen Inhalte und Entscheidungsfindungen im Hilfeplanprozesses und die Überprüfung in den halbjährlich stattfindenden Hilfeplangesprächen.
  • eine vertrauensvolle Zusammenarbeit durch Hausbesuche und Besuchskontakten in der Einrichtung.
  • die Entlastung von Schuldgefühlen der Eltern, Adoptiv- und Pflegeeltern
  • das Angebot einer systemischen Familientherapie, besonders wenn eine Rückführung der/des Kinder/es oder Jugendlichen angestrebt wird. (Fachleistungsstunden)
  • das Teilhaben der Herkunftsfamilie am neuen Lebensumfeld ihres Kindes bei besonderen Anlässen, z.B. bei schulischen Veranstaltungen, kirchlichen Festen.
  • mindestens einmal jährlich stattfindende Veranstaltungen z. B. Sommerfest oder Weihnachtsfeier aller Kinder, Jugendlichen und Erziehungsberechtigten.
  • alle Wünsche der Kinder und Jugendlichen eine entspannte Atmosphäre zwischen allen Beteiligten herzustellen.

Betreuungsformen

Verselbständigung im hauseigenen Wohnappartment

Im Übergang zwischen dem Leben in der Wohngruppe und dem Bezug einer eigenen Wohnung (Sozialpädagogisch betreutes Wohnen – SbW), gibt es die Möglichkeit zum Wohnen in einem separaten Appartement im Souterrain der Einrichtung.

Um Jugendliche der Einrichtung auf den Auszug hin zum eigenständigen Wohnen mit dem Erreichen der Volljährigkeit besser vorzubereiten, ist ein separates Wohnappartement mit eigenem Badezimmer und mit einer Küchenzeile im Wohn- und Schlafraum eingerichtet und möbliert worden.

Nach Absprache im pädagogischen Team, sollen Jugendliche ab 17 Jahren sich selbst bezüglich ihrer vorhandenen lebenspraktischen Fähig- und Fertigkeiten, im noch geschützten Rahmen der KJHS, selbstkritisch überprüfen und ausprobieren. Der betreffende Jugendliche soll mit einem festgelegten, angemessenen Budget lernen eine eigenständige Haushaltsführung zu bestreiten. – In regelmäßigen Gesprächen mit dem Bezugsbetreuer geht es um die Offenlegung noch zu fördernder Fähigkeiten und die Überprüfung des zweckgebundenen monatlichen Etats.

Ein Verbleib des Jugendlichen in dem von ihm bewohnten Wohnappartement über das Erreichen der Volljährigkeit hinaus ist möglich. Der Jugendliche stellt im Rahmen der Hilfe für junge Volljährige (nach § 41 SGB VIII) einen freiwilligen, eigenständig formulierten Antrag auf Verlängerung der Jugendhilfemaßnahme bei dem für ihn zuständigen Jugendamt. Somit kann das Wohnen im Appartement der Einrichtung als Vorstufe zum Sozialpädagogisch betreuten Wohnen angesehen werden, auf das nachfolgend eingegangen wird.


Vollstationäres Wohnen in einer „eigenen“ Wohnung

Ein weiterer Schritt der Verselbstständigung ist, dass die Einrichtung eine Wohnung in der Nähe anmietet. Der Jugendliche wird bei der Suche dieser Wohnung begleitet und entscheidet mit. Er gehört weiterhin der Gruppe an, ist beim Mittagessen, bei Freizeitveranstaltungen und Gruppengesprächen wie gehabt eingebunden. Die restliche Freizeit gestaltet er eigenverantwortlich in seinen „eigenen“ Räumen. Nach einer, im Hilfeplan festgelegten Zeit und mit Erreichung des 18. Lebensjahres hat er die Möglichkeit den Mietvertrag zu übernehmen und ins Sozialpädagogisch betreutes Wohnen (SbW) zu wechseln.


Sozialpädagogisch betreutes Wohnen (SbW)

Das Sozialpädagogisch betreute Wohnen ist eine Betreuungsform im Rahmen der Jugendhilfe (nach § 41 SGB VIII), die besonders für bereits Volljährige bestimmt ist.

Im Rahmen einer kontinuierlichen Betreuung des Jugendlichen, bzw. jungen Erwachsenen von der Aufnahme bis hin zum Auszug in einen eigenständigen Haushalt bietet die KJHS, über den jeweils zuständigen Bezugsbetreuer, das Angebot des Sozialpädagogisch betreuten Wohnens (SbW) an. Hierbei wird der junge Erwachsene für die Dauer der benötigten Hilfe noch durch eine/n Mitarbeiter/in aus dem Pool der freien Mitarbeiter/innen beraten und betreut. Mit dem zuständigen Jugendamt des jungen Erwachsenen werden die benötigten Fachleistungsstunden individuell abgeklärt.

Verlauf des SbW

Der junge Erwachsene erhält durch eine/n freie Mitarbeiter/in Unterstützung bei der Suche nach einer entsprechenden, angemessenen Wohnung und mietet diese dann selbständig an. Je nach Bedarf und Verfügbarkeit besteht zu dem die Möglichkeit, ein Einrichtungseigenes Appartment in der Paderborner Innenstadt zu beziehen.

Weitere Hilfestellung erhält der Betreffende beim Aufsuchen von Ämtern und Behörden und in Verwaltungsangelegenheiten, z.B. Beantragung einer Erstausstattung für die eigene Wohnung. Zusätzlich bekommt er Unterstützung beim Besuch einer weiterführenden Schule, bzw. Aufnahme einer Ausbildung. Der junge Erwachsene wird auch dahingehend angehalten seine vorhandenen sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse auszubauen, um erfolgreich eigenständig zu wohnen und stabilisiert sein alltägliches Leben zu bewerkstelligen.

Im Prozess des Sozialpädagogisch betreuten Wohnens leitet einen/e freie Mitarbeiter/in der KJHS den jungen Erwachsenen zur Eigeninitiative, hin zur umfassenden eigenständigen Lebensführung, an.