Zielsetzung

Grundlage aller zu treffenden Entscheidungen sind die Betreuungs- und Förderziele, die von allen am Prozess Beteiligten gemeinsam und verbindlich getroffen wurden, bzw. getroffen werden.

In den regelmäßig, mindestens halbjährlich stattfindenden Hilfeplangesprächen wird die Hilfeplanung überprüft und fortgeschrieben, oder gegebenenfalls verändert. Das Protokoll des Hilfeplangespräches gibt die gemeinsame Bewertung aller Beteiligten wieder und bildet die Grundlage für die weitere Betreuungsarbeit.

Die in den Hilfeplangesprächen gemeinsam erarbeiteten Ziele werden dann im Mitarbeiterteam der Einrichtung unter Einbeziehung des Jugendlichen zusammen reflektiert, kontrolliert und umgesetzt.

Nach Maßgabe der Hilfeplanung (gemäß § 36 SGB VIII), wird somit für jeden Jugendlichen unter seiner Mitwirkung, der seiner Sorgeberechtigten und der seines Bezugsbetreuers ein individuell auf sein Persönlichkeitsprofil zugeschnittener Betreuungsplan erstellt.

Beispiele individueller Förderung:

  • Regelmäßige Einzelgespräche mit Zielvereinbarungen
  • Verselbstständigungsvertag mit ca. 16 Jahren
  • Wöchentliche Gruppengespräche

Zusammenarbeit mit:

  • Freien Mitarbeiter/innen, die als „Integrationshelfer“ in Krisenzeiten zusätzlich über einen festgelegten Zeitraum einen Jugendlichen intensiv betreuen. (Fachleistungsstunden)
  • Ergotherapeuten
  • Erziehungsberatungsstellen
  • Schulpsychologischem Dienst
  • Drogenberatungsstellen (DROBS, Lobby)
  • Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch
  • Ambulanz der LWL Kinder- und Jugendpsychiatrie Marsberg in Paderborn
  • Station „jugendlich(t)“ der LWL Klinik Marsberg zur qualifizierten Entzugsbehandlung
  • Psychologischen und logopädagogischen Praxen
  • Schulen, Ämtern und Behörden
  • Regionalen Vereinen