Leitbild

Seit über 20 Jahren ist die Kinder- und Jugendhilfe Salzkotten ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und steht allen Jugendämtern zur Belegung offen. Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen, die Bedürfnisse und Ressourcen zu erkennen, zu befriedigen und zu fördern. Den Kindern und Jugendlichen bieten wir in unserer Einrichtung einen Ort, an dem sie Entfaltungsmöglichkeiten erhalten und die Freude am Leben (zurück-) gewinnen, an dem sie die notwendigen Kenntnisse für ihr Leben in der Gemeinschaft erlangen und ihre Kraft, Kreativität, Phantasie und ihren Mut ausprobieren können. Kinder und Jugendliche erfahren und spüren, dass sie gewünscht, respektiert und geliebt sind, dass ihre Defizite, Aggressionen, Wut, Trauer und Traurigkeit ausgehalten und akzeptiert werden. Sie dürfen sie selbst sein.

Grundsatz für die Aufnahme in der KJHS ist die Freiwilligkeit bei den Kindern und Jugendlichen. Weiterhin die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen und die eigenen sozialen Verhältnisse ändern zu wollen. Darüber hinaus sind die Leistungen für die Betreuung so gestaltet, dass die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung bekommen.

Ihnen soll geholfen werden, ihr vorhandenes Potenzial zu entdecken und voll auszuschöpfen.

„Mit Kompetenz, Herz und Konsequenz für Kinder und Jugendliche Perspektiven schaffen und die Zukunft aktiv gestalten.“

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werden sie von uns aus aufbrechen um ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Wenn die Begebenheiten in der Familie es zulassen, helfen wir den Eltern bei der Neugestaltung ihres Familienlebens und begleiten sie, bis sie ohne Hilfe zurecht kommen. Bei Kindern und Jugendlichen, deren Familie aus unterschiedlichen Gründen weg gebrochen ist, versuchen wir den Schmerz zu mildern, sich zu lösen und ihre Eltern zu akzeptieren, wie sie sind. Das Vergangene ist nicht auslöschbar, aber zu begreifen, zu bewältigen und zu integrieren.

Unsere familienzentrierte Sichtweise will trotz ihrer Allparteilichkeit für das Familiensystem und einer intensiven Arbeit mit der Herkunftsfamilie die Individualförderung des Kindes/Jugendlichen auf keinen Fall vernachlässigen. Nicht alle Probleme oder Verhaltensstörungen eines Kindes/Jugendlichen lassen sich auf Störungen innerhalb des Familiensystems zurückzuführen, daher muss den Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen nach angepasster differenzierter Einzelbetrachtung und Behandlung Rechnung getragen werden.